Klin. Hypnose (B)
 KomHyp
 Med. Hypnose (M)
 Aufbaukurse (C)
 Supervision
 Körpertherapie
 Paartherapie


 
 

Fortbildung - Paartherapie

Curriculum der Europäischen Akademie für Paartherapie (EAPT)

In dieser einjährigen Ausbildung zur/zum PaartherapeutIn wird die Frage im Mittelpunkt stehen, wie Liebe verstanden werden kann und welcher Weg dahin führt. Prof. Dr. Dirk Revenstorf, Ph. D. Halko Weiss, Bettina Schimanski & Alina Haipt bieten ein Basiscurriculum über 5 x 4 Tage an. Veranstaltungsort wird die pittoreske Nordküste Mallorcas sein. Für die Fortbildung wird durch die EAPT, das WIT und die AfP ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme ausgestellt. Die Akkreditierung erfolgt bei der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg.

Für alle EAPT-Ehemaligen und Neugierige
Übungs- und Schnupperkurs
18.-19.03.2016   Tübingen   mit Prof. Revenstorf und Alina Haipt
UKT (EAPT)

Curriculum 2016        
31.03.-03.04.2016     EAPT Block I UKT (EAPT)
07.-10.07.2016     EAPT Block II UKT (EAPT)
06.-09.10.2016     EAPT Block III UKT (EAPT)
30.03.-02.04.2017     EAPT Block IV UKT (EAPT)
08.-11.06.2017     EAPT Block V UKT (EAPT)


Curriculum 2018        
05.-08.04.2018     EAPT Block I UKT (EAPT)
07.-10.06.2018     EAPT Block II UKT (EAPT)
20.-23.09.2018     EAPT Block III UKT (EAPT)
22.-25.11.2018     EAPT Block IV UKT (EAPT)
14.-17.03.2019     EAPT Block V UKT (EAPT)

Weiter Informationen finden sie auf der Homepage der EAPT: Europäische Akademie für Paartherapie (EAPT)

Seminarunterlagen Prof. Dr. Revenstorf

 

Weitere Veranstaltungen zum Thema Paartherapie mit Prof. Dr. Dirk Revenstorf

Termine Prof. Dr. Revenstorf

Anmeldung: Bitte die jeweiligen Veranstalter anschreiben.
  Bei Rückfragen bitte E-Mail an kontakt@meg-tuebingen.de


Paartherapie und implizite Beziehungsverträge

Persönliches Wachstum und Differenzierung

In dem Streben nach Glück als legitimer Anspruch an Lebensqualität wird eine gelungene Liebesbeziehung als ein erstrebenswerter Weg neben anderen wie „Flow“, Erfolg und Ruhm angesehen. In den individualistischen Gesellschaften gehen die patriarchal bedingte Rollenpolarisierung von Mann und Frau ebenso wie die Ansprüche auf die persönliche Autonomie ein. Andererseits kann eine glückliche Beziehung nicht auf eine Entwicklungsperspektive verzichten. Es wird dargestellt, wie die Partner häufig eine gewisse Passung in Form eines impliziten Beziehungsvertrages aufweisen, der entweder dazu mißbraucht kann, die individuellen Charakterstrukturen zu schützen und damit die erlernte Abwehr zu verfestigen; dabei kommt es dann zu wiederholten Konflikten nach ähnlichem Muster, die als misslungener Versuch der Differenzierung verstanden werden können und zur Entfremdung und letztlich zur Trennung führen. Oder diese Passung kann dazu genützt werden, die liegen gebliebenen Entwicklungsaufgaben der beiden Individuen wieder aufzunehmen. In diesem Fall kommt es zu einer Differenzierung in der Beziehung bzw. einer bezogenen Individuation. Es wird beschrieben, wie Paartherapie dazu helfen kann und welchen Möglichkeiten Hypnose dabei bietet.

Wissenschaftliche Grundlagen des Seminars

In dem Seminar werden Beziehungskonflikte und ihre Rolle bei der Verschärfung individueller psychischer Probleme auf den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklungspsychologie, der gegengeschlechtlichen Attraktionsforschung und der Persönlichkeitsstörungen dargestellt. Dabei wird auf Ergebnisse der Verhaltenstherapie und der Tiefenpsychologie sowie auf Erkenntnisse aus noch nicht anerkannten Verfahren der Familientherapie und der Hypnose zurückgegriffen. Die Seminarteilnehmer werden an Beispielen aus der Praxis und in Rollenspielen in die relevanten Interventionstechniken eingeübt und außerdem über Forschungsergebnisse unterrichtet, die einem Umfang von etwa 40% einnehmen.
Die herangezogene Literatur bezieht sich auf den neuesten Stand der obengenannten Forschungsgebiete, sowohl was die empirischen Ergebnisse wie auch die theoretischen Entwicklungen betrifft.

Ziele: Erkennen von impliziten Verträgen und Einübung in deren Revision
Methoden: Theorie, Demonstration, Kleingruppen-Übungen
Zielgruppe: Psychothetapeuten, Psychiater, Eheberater
TN-Zahl: < 40


Literaturempfehlungen:

Bader, E. & Pearson, P.T. (1986). The quest of the mythical mate. New York: Bruner & Mazel.
Corneau, G. (1999). Kann denn Liebe glücklich sein?
Gottman, J.M. (1995). Lasst uns einfach glücklich sein. München: Heine.
Moeller, M.L. (2002). Auf dem Wege zu einer Wissenschaft der Liebe. Reinbeck: rororo.
Revenstorf, D. (2000). Liebe und Paartherapie. In: S. Sulz (Hrsg): Paartherapien. München: CIP-Medien.
Revenstorf, D. (1999). Wenn das Glück zum Unglück wird. München: Beck.
Schindler, L., Halweg K. & Revenstorf (1991). Partnerschaftsprobleme: Möglichkeiten zur Bewältigung. Heidelberg: Springer.
Schnarch, D. (1997). Passionate love. New York: Holt.
Willi, J. (1995). Was Paare zusammen hält. Reinbeck: Rowohlt.